Archiv für die Kategorie ‘Erfahrungsberichte’

Erste Erfahrungen mit vPro

Saturday, 18. February 2012

Nachdem ich bisher immer mehr auf AMD-Prozessoren bei Servern gesetzt habe, bin ich momentan am testen eines Miniservers mit Intel-Prozessoren.
Grund für diese Auswahl war hauptsächlich vPro bzw. das darin enthaltene AMT. Die erste Verwendung ist ganz simple: Im Bios muss man unter Intel ME(Management Engine) das Passwort admin eingeben und dann ein eigenes, recht komplexes vergeben.
Dann in den Punkt “Intel Active Management Technology Configuration” wechseln und dann in “Local Setup and Configuration”.
Dort eigentlich nur die IPV4-Einstellungen vornehmen, speichern und neu starten. Erreichbar ist der Rechner nun im Browser unter der angegebenen IP auf Port 16992 (Logon: admin und das vergebene Passwort).
Ein und Ausschalten und Auswahl von wo er booten soll ist damit bereits möglich.

Wie man jetzt auch noch per VNC darauf zugreift findet sich in Michael Kurons Blog
Soweit bin ich aber auch noch nicht.
Remote Control zum ein und ausschalten eines entfernten Rechners.

Meine Grundausstattung fürs Android

Sunday, 29. January 2012

In der aktuellen ct wird “Ema Personal Wiki” kurz vorgestellt. Eine Android und Windows Wiki-Software die sich über die dropbox synchronisieren kann. Zwar nicht für Ubuntu, aber mit einem Texteditor kann man sich ja auch helfen.

Letzte Woche habe ich schon Mindjet im Androidmarkte entdeckt, eine Mindmappingsoftware die ebenfalls in der Dropbox speichern kann. Es lässt sich einstellen das Dateien im freemind-Format gespeichert werden. Somit kann ich auf meinem Ubuntu-notebook meine Gedankenstürme von unterwegs nochmal weiterbearbeiten.

Als todo-Liste verwende ich Wunderlist.com und eMail, Termine und Kontakte über meinen Zarafaserver und activesync.

Ich denke mit diesen Anwendungen ist man ganz gut ausgetatte um Unterwegs organisiert zu sein.

Artikel in der iX 2/2012 Inventarisierung von Open Source

Wednesday, 25. January 2012

Mit OCSNG und GLPI seinen Harwarepark automatisch inventarisieren. Hab das bereits wie beschrieben bei einem Kunden seit 6 Monaten im Einsatz und in sehr zufrieden. Interessant wäre für mich ob man das auch auf einem ClearOS-Server zum laufen bringt. Auf den ersten Blick spricht nichts dagegen.
Sollte ich mal bisschen Zeit finden werd ich mir das ansehen.

Vorsicht bei Umstieg auf 100MBit bei Kabeldeutschland und VoIP

Saturday, 31. December 2011

Eigentlich war alles perfekt mit dem 32-er Anschluss von Kabeldeutschland, da ich aber einen großen Bedarf an Uploadgeschwindigkeit habe schlug ich sofort zu als mir der 100MBit-Anschluss angeboten wurde.
15 Eur mehr im Monat ist zwar auch eine Menge aber das ist es mir wert dachte ich mir. (5 EUR davon sind Monatsmiete für die neue Fritzbox)
Was mir aber nicht klar war: Man ist auf die Fritz!Box 6360 angewiesen da das Kabelmodem nun integriert ist, was ja auch noch schön ist.
Aber die 6360 ist von Kabeldeutschland absichtlich um die Möglichkeit beschnitten andere VOIP-Verbindungen einzutragen. Und auch hinter der Fritzbox kann ich nur schwer VOIP verwenden da sich die Ports nicht durch die Fritzbox durchleiten lassen.

Zu allem überfluss zeigte der dyndns-Dienst von Kabeldeutschland seit dem Einsatz der neuen Fritzbox auf eine falsche IP-Adresse. War in meinem Fall auch mehr als ärgerlich.

Man sollte sich das also wirklich gut überlegen.

Umstieg von lokalen Profilen auf roaming-Profile

Sunday, 11. December 2011

Möchte man von lokalen Profilen auf Roaming-Profile umsteigen kann man das mit dem im “Resource Kit” von Microsoft enhaltene moveuser.exe verwenden.
Nachdem man den Rechner in die Domäne eingebunden hat meldet man sich als Domänenadmin an.
Dann kann man mit
moveuser benutzername domänenname\benutzername
das Profil vom lokalen Nutzer auf den Server umziehen.
Zugriffsrechte und ähnliches bleiben erhalten.

NAS und Onlinespeicher für kleine Firmen

Saturday, 10. September 2011

Ich benutze die Kombination von Synology-NAS und Hidrive schon seit es das HIDRIVE-Angebot von Strato gibt. Ich war einer der ersten Kunden vom Hidrive und meine Synology war damals schon vorhanden.

Schon nach kurzer Zeit wurde meine Idee von Strato vermarktet in dem sie mit ihrem Onlinespeicher die Diskstation von Synology gleich mitvertrieben.

Daher gibt es für die Synology inzwischen eine tolle App mit der man die Backups steuern kann. Im Grunde meine rsync-Lösung aber halt viel komfortabler. Seit heute läuft mein Backup über diese App und bisher bin ich sehr zufrieden. Ich denke für kleine Unternehmen mit unter 10 Arbeitsplätzen ist so eine Lösung statt eines “echten Servers” wirklich sinnvoll.

Synology Diskstation hier kaufen: http://www.jacob-computer.de/_artnr_.837299html?ref=1740

WLAN-Problem mit Notebook HP 625 (BCM4313) unter Ubuntu

Sunday, 06. February 2011

Bei der Installation hab ich mich gefreut wie einfach installationen unter Ubuntu ist: Mir wurde mitgeteilt das ich den zusätzlichen Treiber für mein WLAN installieren muss, den Broadcom-STA-WLAN-Treiber. Ein Tastendruck und ich konnte meine WLAN-Station sehen. Key eingetragen und ich brauchte mein Ethernetkabel nicht mehr.

Allerdings hatte ich in sporadischen Abständen immer wieder Probleme mit meiner Internetverbindung und dann kurzzeitig Ping-Zeiten von über 1 Sekunde. Wie ich erst jetzt bemerkte: Auch wenn ich mit dem Internet gut zurecht kam hattte ich Pings von 30-50 ms. Immer zum Router (Fritzbox) hin. Die Lösung war einfach, auch wenn ich über eine Stunde suchen musste:
sudo iwconfig power off
Interface ist natürlich zu ersetzen. Um es dauerhaft zu machen trägt mans in /etc/rc.local ein.

Quelle:
http://wiki.ubuntuusers.de/WLAN/Broadcom_bcm43xx

HBCI-Banking mit Linux: Hibiscus

Monday, 24. January 2011

Hibiscus ist aber keine Notlösung für Linuxnutzer: Hibiscus ist eine Bankingsoftware die es mit der kommerziellen Konkurrenz voll aufnehmen kann. Ich selbst bin von Staroffice zu Hibiscus gewechselt und wirklich begeister.

Die wichtigsten Features:

  • Unterstützt Chipkarten, Schlüsseldisketten oder PIN/TAN für HBCI-Banking
  • Grafische Auswertungen
  • Automatische Kategorisierung nach Suchworten
  • Syncronisation aller Konten auf einmal
  • Diverse Möglichkeiten zum Im- und Export (HTML,CSV,DTAUS,MT940)

Im Projekteigenen Bugzilla kann man sehen das Fehler schnell ausgemerzt werden und regelmäßig Features hinzugefügt werden.

Scannen unter Linux mit OCR um durchsuchbare PDF-Dateien zu erhalten

Sunday, 23. January 2011

Einer der wenigen Bereiche in denen ich bisher noch einen Windowsrechner mit einer Paperport-Installation verwendet habe. Für die Dokumentenverwaltung gibt es Alternativen zu Paperport. Aber die Erstellung von indexierbaren PDF-Dokumenten ist kompliziert und hängt den kommerziellen Windowsprodukten hinterher.

Aber heute habe ich zum erstenmal akzeptable Ergebnisse erhalten. Hier eine kleine Anleitung wie man Cuneiform installiert um eine sogenannte hocr-Datei zu erhalten und mit  hocr2pdf daraus die fertige pdf-Datei zu erstellen. Das ganze unter Ubuntu 10.10

Installation von Cuneiform aus den Quellen

Das Ubuntupaket hätte Version 0.7, ich habe damit zu schlechte Ergebnise erhalten. Da hilft nur selber bauen. Dazu braucht man erstmal 3 Pakete:

aptitude install cmake libmagick++-dev build-essential

Dann die aktuelle Version 1.0 herunterladen:
https://launchpad.net/cuneiform-linux
Entpackt, ins Verzeichnis gewechselt und dort nochmal ein Verzeichnis erstellt und reingewechselt:

root@laptop:~/cuneiform# wget http://launchpad.net/cuneiform-linux/1.0/1.0/+download/cuneiform-linux-1.0.0.tar.bz2
root@laptop:~/cuneiform# tar xjvf cuneiform-linux-1.0.0.tar.bz2
root@laptop:~/cuneiform/cuneiform-linux-1.0.0# cd cuneiform-linux-1.0.0/
root@laptop:~/cuneiform/cuneiform-linux-1.0.0# mkdir builddir
root@laptop:~/cuneiform/cuneiform-linux-1.0.0# cd builddir
root@laptop:~/cuneiform/cuneiform-linux-1.0.0# cmake -DCMAKE_BUILD_TYPE=debug ..
root@laptop:~/cuneiform/cuneiform-linux-1.0.0# make
root@laptop:~/cuneiform/cuneiform-linux-1.0.0# make install

Abschliessend vermutlich noch notwendig:

ldconfig

Bei meiner 64-Bit installation musste man vor dem ldconfig noch eine .conf-Date im Ordner /etc/ld.so.conf.d anlegen und dort den Pfad “/usr/local/lib64″ eintragen. (Notwendig weil Fehlermeldung:cuneiform: error while loading shared libraries: libcuneiform.so.1.0.0: cannot open shared object file: No such file or directory
)

Und weil wir schon am installieren sind:

aptitude install exactimage

Das Paket exactimage enthält nämlich hocr2pdf

Jetzt braucht man die Befehle nur noch anwenden. Angenommen wir haben unseren Scan im tif-Format (Mit s/w-Scan und hoher Auflösung habe ich die beste Erfahrung gemacht):
1. Die hocr-Datei erstellen (eine html-Datei mit zusätzlichen Positionsinformationen)

alex@notebook:~/scannertests$ cuneiform -l ger -f hocr -o Testdatei.html Testdatei.tif

Das “-l ger” steht für deutsch als Dokumentsprache und -f hocr fürs Ausgabeformat.

hocr2pdf -i Testdatei.tif -o Testdatei.pdf -s < Testdatei.html

Fertig ist das Sandwich-PDF. Texterkennung ist ganz ordentlich, reicht zumindest um Volltextsuchen zu ermöglichen. Die Positionen der Texte sind teilweise leider sehr verschoben.